Eigener Wachskreislauf

Mittelwand Prägewalze
Bild wird noch in der nächsten Woche ersetzt

Als Anfänger imkerte ich noch in der Segeberger Beute. Trotzdem beobachtete ich zur Mittagszeit an einem schönen sonnigen Tag, wie Honig, vermengt mit weichem, breiigen Wachs aus dem Flugloch quoll. Jetzt weiß ich oder vermute zumindest sehr stark, dass ich damals Miittelwände erworben hatte die offensichtlich mit Stearin oder Paraffin gestreckt wurden, was den Schmelzpunkt stark herunter setzt. Jetzt, Jahrzehnte später, hört man immer noch, dass Bienenwachs mit minderwertigen Wachsen verpanscht wird. Da derartiges Zeugs jedoch einen erheblichen negativen Einfluss auf die Brut ausüben kann, habe ich schon immer mit einem eigenen Wachskreislauf geliebäugelt. Also habe ich mir eine Gussform gebaut. Aber nach einigen tausend roduzierten Mittelwänden und etlichen Reparaturen ist sie jetzt nur noch für die Mülltonne zu gebrauchen. 

 

Um wieder unabhängig vom Zukauf von Mittelwänden zu werden, habe ich mir nun eine Prägewalze gekauft.

das nötige Wachs ist zum Teil schon vorhanden, neues wird in einer Ofenanlage, in der ich mindestens 25 Waben auch mit der Größe DNM 1,5 gleichzeitig ausschmelzen kann, gewonnen.

Holz dient als Energieträger.

Mit einem kleinen Kreis interessierter Imker werde ich ab 2022 diese Anlage in Betrieb nehmen. Mit einem noch fest zu legenden kleinen Kreis interessierter Imker werde ich ab 2022 diese Anlage in Betrieb nehmen.

 

Als Siedebehälter steht mir ein rechteckiger Behälter aus Edelstahl mit den Maßen (L X B X H)  1000 X 500 X 400mm zur Verfügung. Aber auch ein Waschkessel aus emailliertem Stahl ist vorhanden.

Die Wachsplatten werden in Gußformen produziert und dann direkt mit der Walze geprägt. Eventuell wird noch eine Walze mit glatten Wellen vorgeschaltet (ebenfalls vorhanden).

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